Projekt

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Projektziel:

Das wichtigste Ziel des Projekts ist es, durch eine vergleichende Analyse einen besseren Überblick über die Erstausbildungs- und Weiterbildungsinhalte (Outcomes) in jenen Berufsfeldern zu erlangen, die für die grenzüberschreitende berufliche Mobilität in den Partnerländern (Österreich, Tschechische Republik und Slowakei) relevant sind.

Die Analyse der Ausbildungsinhalte wird ausgehend von einer Liste jener Berufe vorgenommen, in denen Arbeitsmigration häufig stattfindet. Als Begleitmaßnahme zum Datenvergleich wird eine Interviewreihe mit ausgewählten Arbeitgebern in den Zielländern durchgeführt. Aus deren Stellungnahmen und Empfehlungen sollen Vorschläge für die Anpassung der Ausbildungen in den jeweiligen Heimatländern abgeleitet werden.

Zusammenfassung des Projekts:

Das Projekt zielt auf die vergleichende Analyse der Erstausbildungs- und Weiterbildungsinhalte (outcomes) in Berufsfeldern ab, die für die grenzüberschreitende berufliche Mobilität in den Partnerländern (Österreich, Tschechische Republik und Slowakei) relevant sind.

Zunächst werden die Berufe mit den höchsten Arbeitsmobilitätsraten zwischen den Projektländern identifiziert, wobei ein spezieller Fokus auf die Grenzregionen und die grenzüberschreitende Arbeitsmigration gesetzt wird. Angesichts der zunehmenden Arbeitsmobilität zwischen den Partnerländern stellt sich die Frage, welche Synergien und Unterschiede in den relevanten Berufsfeldern hinsichtlich der Berufsvorbereitung im Rahmen der Erstausbildung und Weiterbildung bestehen und wie diese identifiziert werden können. Es ist davon auszugehen, dass die Arbeitsmigration zwischen den Partnerländern umso einfacher wird, je besser die Ausbildungsinhalte auf einzelberuflicher Basis zwischen den betreffenden Ländern aufeinander abgestimmt sind. Dadurch kann auch die Anpassung an ein berufliches Umfeld rascher erfolgen.

Der Vergleich der Berufserstausbildungen und –weiterbildungen wird auf der Basis einheitlicher Methoden und Kriterien vorgenommen.

Für ein ganzheitliches Verständnis der Sachlage ist es erforderlich, auch die Ansichten und Erfahrungen der Arbeitgeber dieser Arbeitskräfte einzuholen und deren Empfehlungen in Bezug auf Veränderungen im Berufsbildungssystem in den jeweiligen Herkunftsländern zu sammeln. Deshalb werden Interviews mit wichtigen Arbeitgebern durchgeführt, die ArbeitnehmerInnen aus den Partnerländern in den ausgewählten Berufsfeldern beschäftigen.

Aufbauend auf dieser Methodik der Datengewinnung werden Empfehlungen für die Weiterentwicklung der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung abgeleitet sowie Vorschläge für die Inhalte und den Umfang der ausgewählten Berufsausbildungen in den Partnerländern entwickelt.

Projektergebnisse:

Angestrebte Auswirkungen des Projekts:

In den einbezogenen grenzüberschreitenden Regionen werden die Projektergebnisse vorrangig als Beitrag zum aktuellen Dialog zwischen existierenden und potenziellen Arbeitgebern und den Arbeitsmarktinstitutionen genutzt. Die Projektergebnisse sollen zur Bewusstseinsbildung im Hinblick auf erforderliche Anpassungen von Berufsbildungsprogrammen und Adaptierungen der nationalen Bildungssysteme in den Nachbarländern beitragen.

Das Projekt unterstützt somit die Vertiefung der grenzüberschreitenden Vernetzung und Zusammenarbeit im Bereich der Berufsbildungssysteme.

Als langfristige Wirkung wird eine verstärkte Öffnung und vermehrte Unterstützung für den Austausch von mobilen, qualifizierten Arbeitskräften auf der Grundlage eines besseren Verständnisses für die Arbeitsmarktgegebenheiten und der gemeinsamen, regionalen Entwicklungsziele angestrebt.